Ilsenburger Grobblech GmbH liefert an Norsk Stål AS die ersten CO2-armen Grobbleche für die skandinavische Region

29.08.2022 | Artikel der Ilsenburger Grobblech


  • Norsk Stål AS ist der größte Lagerhändler in Norwegen und unterstützt aktiv die Umstellung auf grünen Stahl
  • Beide Unternehmen haben eine führende Position bei der Reduzierung von „CO2“ (CO2e) und bieten die Möglichkeit, Stahl mit niedrigem CO2e-Ausstoß für die Industrie in Skandinavien bereitzustellen

Die Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) – ein Tochterunternehmen der Salzgitter AG – und die Norsk Stål AS (Norsk Stål) haben einen Liefervertrag unterzeichnet und erweitern damit ihre langjährige Zusammenarbeit um die Verarbeitung von CO2-armen Grobblechen.

Die CO2-armen Bleche haben einen Abdruck von 0,65 t CO2e pro Tonne Grobblech und markieren eine führende Position im aktuellen Bereich des umweltfreundlicheren Stahls. Die Produktion erfolgt nach dem Verfahren des Elektrolichtbogenofens (EAF) und basiert zu mehr als 90 % auf recyceltem Material.

Norsk Stål ist ein norwegisches Unternehmen mit landesweiten Produktions- und Vertriebsaktivitäten im Stahl- und Metallsektor. Sie vermarkten und vertreiben Produkte und damit verbundene Dienstleistungen an verschiedene Kunden in den Bereichen Bau, Energie, Schifffahrt und Maschinenbau.

Helge Runer, CEO von Norsk Stål AS, sagte: „Wir sind stolz darauf, ein entscheidender Teil des grünen Übergangs zu sein, und begrüßen die Bemühungen von Salzgitter und Ilsenburger Grobblech in dieser Hinsicht. Wir sind zuversichtlich, dass dies der Beginn einer spannenden Reise in Richtung der Ziele für 2030 und 2050 ist.“

Dr. Sebastian Bross, Geschäftsführer der Ilsenburger Grobblech ergänzt: „Die Bauwirtschaft ist eine strategische Zielbranche der Ilsenburger Grobblech GmbH. Aufgrund dieser strategischen Ausrichtung passt dieses Kundensegment perfekt zu unserem Portfolio an grünem und erneuerbarem Stahl. Diese erste Lieferung von Grobblechen mit niedrigem CO2e-Ausstoß wird es uns ermöglichen, Prozesse und Produkte gemeinsam weiter zu verbessern, und bestätigt unsere Vorreiterposition in den aufstrebenden Märkten für grünen Stahl.“

Diese aus EAF und Schrott hergestellten Bleche mit niedrigem CO2e-Ausstoß sind die ersten Schritte in Richtung grüner Stahl. Anschließend folgt die CO2-arme Produktion durch das wasserstoffbasierte Direktreduktionsverfahren mit dem Ziel, die CO2-Emissionen in der Stahlproduktion massiv zu reduzieren. Die Salzgitter AG beabsichtigt, die Stahlproduktion im Rahmen ihres Programms SALCOS® – Salzgitter Low CO2-Steelmaking sukzessive auf eine wasserstoffbasierte Route umzustellen.

Im Gegensatz zum bisherigen Verfahren mit Hochöfen ersetzen Wasserstoff und Ökostrom den Kohlenstoff, der früher für die Stahlherstellung benötigt wurde. Mit diesem Verfahren will die Salzgitter AG die CO2-Emissionen in der Stahlproduktion schrittweise auf weniger als fünf Prozent der ursprünglichen Emissionsmenge senken. Weitere Informationen: salcos.salzgitter-ag.com/de/

 

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